„Runter vom Gas“ macht mit emotionaler Stammbaum-Anzeige auf die Folgen von Verkehrsunfällen aufmerksam

Kampagne
„Runter vom Gas“ macht mit emotionaler Stammbaum-Anzeige auf die Folgen von Verkehrsunfällen aufmerksam
 

Jedes Jahr am dritten Sonntag im November wird weltweit an all jene gedacht, die im Straßenverkehr ihr Leben verloren haben. Anlässlich des diesjährigen Welt-Gedenktages für die Straßenverkehrsopfer am 18. November erinnert auch die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ an die Verkehrstoten – mit einer emotionalen Anzeige in der heutigen Effie-Beilage im Tagesspiegel sowie am 15. November in der Beilage in der ZEIT.

Ein leerer Stammbaum verdeutlicht, wie nachhaltig die Folgen eines tödlichen Verkehrsunfalls sind.

Im Jahr 2017 haben 3.180 Menschen in Deutschland im Straßenverkehr ihr Leben verloren. Dieser Verlust zerstört nicht nur bestehende Familien, sondern beeinträchtigt auch die Zukunft zahlreicher Familien: Es gibt keine Nachkommen – keine Kinder, keine Enkel, keine weiteren Nachfahren. Mit einer Anzeige in der Effie-Beilage im Tagesspiegel und in der ZEIT verdeutlicht die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR), wie einschneidend und weitreichend die Auswirkungen eines schweren Verkehrsunfalls sind.

Zu sehen ist ein Familienstammbaum, an dem ein Auto zerschellt ist. Die Tafeln des Stammbaums, in denen normalerweise die Namen und Daten der Nachkommen stehen, sind leer. Nur die zwei unteren Tafeln sind bedruckt – mit dem Namen der beiden verunglückten Insassen.

„Mit jedem Verkehrsopfer stirbt mehr als ein Leben: Wir gedenken mit diesem emotionalen Motiv aller Verkehrstoten und zeigen, wie nachhaltig jeder Verlust ist. Gleichzeitig möchten wir aufzeigen, dass jeder Einzelne Verantwortung im Straßenverkehr trägt – nicht nur für sich, sondern auch für andere“, sagt Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

„Mit unserem Motiv sensibilisieren wir für die seit Jahren häufigste Unfallursache bei Unfällen mit Todesfolge: unangepasste Geschwindigkeit“, erläutert Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). „Diese Unfälle sind vermeidbar. Durch unangepasste Geschwindigkeit kamen 2017 in Deutschland 1.077 Menschen zu Tode, also mehr als ein Drittel aller Verkehrstoten.“

„Runter vom Gas“ gewinnt silbernen Effie
Am 8. November wird die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ mit dem silbernen Effie-Award des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA e.V. (GWA) in der Kategorie „Doing Good“ für die letztjährige Autobahnplakatkampagne „Perspektiven der Betroffenheit“ ausgezeichnet.

Hintergrund „Runter vom Gas“:
Initiatoren der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ sind das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Mit einer emotionalen Ansprache sensibilisiert „Runter vom Gas“ seit 2008 für Risiken im Straßenverkehr sowie für eine Vielzahl von Unfallursachen und will damit für mehr Sicherheit auf deutschen Straßen sorgen. Im Jahr 2017 verloren 3.180 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben. 2011 waren es noch 4.009 Getötete. Im selben Jahr wurde im nationalen Verkehrssicherheitsprogramm das Ziel von 40 Prozent weniger Todesopfern im Straßenverkehr bis 2020 definiert.

Mehr Informationen zur Kampagne auf:
www.runtervomgas.de
www.facebook.com/RunterVomGas

CREDITS
Agentur: Scholz & Friends
Beratung: Lars Cords, Monika Sternol
Kreation: Michael Winterhagen, Tobias Morka
Post-Prodction: metagate

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