Shout Down Arms

Mit seinem eigenen Schrei ein Zeichen gegen Waffenhandel setzen

Shout Down Arms
 

Im Südsudan herrscht seit 2013 ein erbarmungsloser Bürgerkrieg: 50.000 Menschen starben, 3,2 Millionen wurden vertrieben. Industrienationen liefern im großen Maßstab illegal Waffen an die Kriegsparteien.
Control Arms, die weltweit größte Initiative gegen Waffenhandel, startete im Juni 2015 eine Petition. Der Adressat: die Vereinten Nationen. Das Ziel: ein Waffenembargo. Dabei sollten möglichst viele Menschen mitmachen.

Die Idee: Wir zeigen, was jede einzelne Stimme für den Südsudan bewirken kann. Mit einem interaktiven Tool konnte man durch Schreien virtuelle Panzer und Soldaten stoppen. In Echtzeit.

 

Mit einem interaktiven Tool virtuell Kriegsgerät zerstören

Auf shoutdownarms.com konnte man sich für die Petition registrieren, sein Mikrofon aktivieren und seine Stimme abgeben – als Schrei. Jeder konnte sehen, was seine Stimme bewirken kann, denn der Schrei wurde in eine virtuelle „physische“ Tonkurve umgewandelt, die Panzer und Kriegsgerät zerstört. In Echtzeit. Die Schreisequenz wurde in das Kampagnenvideo eingebunden. So konnte jeder seinen eigenen Film teilen und damit die Kampagne bewerben.

Eine Petition in Form einer Sound-Datei

Im Juli wurde die Petition der UN übergeben – als eine Sound-Datei! Die UN drohte mit einem Embargo, woraufhin die Kriegsparteien Ende August einen Friedensvertrag unterzeichneten. Jede Stimme hat dazu einen kleinen Beitrag geleistet.