Umparken im Kopf

Das Comeback von Opel: Eine der erfolgreichsten Automobilkampagnen unserer Zeit

 

Bieder, spießig, einfallslos … so wird Opel zu Beginn des neuen Jahrtausends wahrgenommen. Image- und Verkaufszahlen sind seit Jahrzehnten auf Talfahrt, selbst positive Produktmeldungen dringen kaum mehr durch. Über Opel gibt es zahllose Vorurteile, aber kaum ein objektives Urteil. Ein Umstand, der die Marke immer weiter ausbremst.

Wie man eine festgefahrene Marke von Vorurteilen befreit

Dass es leichter ist, ein Atom zu spalten, als ein Vorurteil, wusste bereits Albert Einstein. Genau das aber ist nötig, um die Traditionsmarke wieder auf Kurs zu bringen. Und da große Herausforderungen außergewöhnliche Lösungen erfordern, haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und das Thema Vorurteile mutig ins Zentrum einer medienübergreifenden Kampagne gestellt.

 

Unter dem Motto „Umparken im Kopf“ stehen populäre Irrtümer als aufmerksamkeitsstarke Teaser zunächst ohne Absender im öffentlichen Raum. Ein Auftakt, der neugierig macht – und dem eine mehrstufige orchestrierte Kampagne folgt, die Vorurteile über Opel systematisch aushebelt und langfristig einen Umdenkprozess in Gang setzt – mit durchschlagendem Erfolg.

 

Vom Standstreifen auf die Überholspur

Die schon tot geglaubte Marke wird plötzlich wieder als cool, hochwertig und begehrlich wahrgenommen. Die Abwärtsspirale dreht sich um: Opel erobert die Titelseiten, erreicht mehr als 20 Mio. Autofahrer und gewinnt nach 15 Jahren rückläufigen Absatzes erstmals wieder Marktanteile. Die Kampagne wird zu einer der meistausgezeichneten und erfolgreichsten Kreationen aller Zeiten – und „Umparken im Kopf“ zum Synonym für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Bewusstseinswandel.